Deutsche Meisterschaften der Rope Skipper in Rüsselsheim 2026

Norwegen wir kommen

Alle guten Dinge sind 3

Am letzten April Wochenende 2026 fanden die deutschen Teammeisterschaften im Rope Skipping in Rüsselsheim statt. Mit insgesamt 15 Springerinnen und Springern fuhren die Roringer Rope Skipper  auf die Mission EM-Qualifikation.
Am Samstag ging es bereits früh morgens für 3 Teams an den Start. Um 9 Uhr starteten die Schnelligkeitsdisziplinen sowohl mit dem Einzelseil, als auch im Double Dutch. Es sollte ein langer Tag werden, noch nie so viele Springerinnen und Springer waren bei den Meisterschaften am Start. Extra große Kampfgerichte, schnelle Abläufe hintereinander, ein Zeitplan, der es in sich hatte und kurze Pausen zwischen den kräftezehrenden Durchgängen. Teilweise lagen zwischen den extrem anstrengenden Teamläufen nur wenige Minuten. Es hieß schnell Kraft sammeln, die müden Beine auffrischen und volle Konzentration für die nächste Disziplin. Ein ambitioniertes Ziel, wenn in einer Disziplin bereits 410 Mal das Seil innerhalb einer Minute geschwungen und gesprungen wurde. Doch die Roringerinnen starteten gut in den Tag und konnten sich in 5 Einzeldisziplinen mit 1x Bronze und 4x Gold das ersehnte Ticket zur Europameisterschaft in Norwegen im kommenden Sommer ergattern.
Weiter ging es mit den Freestyle Disziplinen. Hier waren zunächst die Zweier und Dreierauswahlen der Teams gefragt, vor dem zwölfköpfigen Kampfgericht ihre Freestyles zu präsentieren. Hier kam es vor allem auf Synchronität, Fehlerfreiheit, Musikumsetzung, Unterhaltungswert und Schwierigkeitsniveau an. Drei Pair Freestyles der Roringer hatten sich für die DT. Team  qualifiziert und mit einer Bronzemedaille von Justus Uhlhorn und Mirijam Röllecke konnte auch hier das nächste Ticket nach Norwegen gelöst werden.

Auch im Double Dutch Single Freestyle gelang dies mit einer fast perfekten Vorstellung Annika Reinhardt, Svenja Reinhardt und Lilith Schultheis, ebenso wie Lea Grgic, Hanna Gößner und Justus Uhlhorn.

Und nach 12 Stunden Wettkampf standen dann die vierer Disziplinen am späten Samstagabend noch an. Die Anspannung, die langen Stunden der Konzentration, das immer wieder erneute Aufwärmen, Konzentrieren und Abrufen war den Teams anzumerken. Mit einem sehr guten dritten Platz im Double Dutch Pair Freestyles von Luisa Oppermann, Philine Gäbel, Luisa Sladek und  Jan Weidner und mit einem deutschen Meistertitel von Marlene Grajcar, Lilith Schultheis und Annika und Svenja Reinhardt, konnten auch hier weitere Norwegentickts gelöst werden.
Nach einem langen Wettkampftag, dann um 23.00 Uhr endlich das langersehnte Ergebnis und Qualifikationsbekanntgaben. Das AK1 Team um Marlene Grajcar, Lilith Schultheis, Annika und Svenja Reinhardt löste mit einem erneuten deutschen Meistertitel in der Gesamtwertung das Ticket für sieben Teamdisziplinen und darf Deutschland als einziges Team in der  Overall-Wertung des weiblichen 18+ Bereichs  vertreten. Damit sicherten sich die Roringerinnen das dritte Mal in Folge die Gesamtwertung. Darüber hinaus dürfen in Norwegen Jan Weidner, Luisa Sladek, Philine Gäbel, Luisa Oppermann, sowie Hanna Gößner, Lea Grcgrc, Mirijam Rölleke, Lotta Hildebrandt und Justus Uhlhorn in Einzeldisziplinen Deutschland vertreten. Ein wahnsinniges Ergebnis, unsere Nachwuchsarbeit zahlt sich aus!

Anlässlich der Dt. Meisterschaft erhielten 4 Springerinnen des TV Roringen noch die Carl Schumacher Gedenkmünze des DTB für die herausragenden sportlichen Leistungen  in der Wettkampfsaison 2025 überreicht.

Mit ungefähr sechs Stunden Schlaf und einem langen Wettkampftag in den Knochen sollte es jedoch nicht bei der bestehenden Medaillen- und Qualifikationsausbeute der Springerinnen und Springer bleiben. Am Sonntagmorgen hieß es: Deutscher Weel-Wettkampf. Es ging noch einmal mit voller Motivation auf die Wettkampffläche und gleich drei Teams aus Roringen konnten sich auch hier die  begehrten Tickets zur EM in Norwegen sichern. Dabei erlangten Marlene Bringmann und Marlene Grajcar den deutschen Meistertitel in der Altersklasse 16-18, Annika und Svenja Reinhardt Platz 2 (Altersklasse 18+) und Jan Weidner und Luisa Sladek den dritten Platz im Mixed-Bereich. Anschließend mussten noch einmal die Schuhe im Speed Bereich des Bundesfinales brennen und Marlene Grajcar und Philine Gäbel sicherten sich den Bundesfinale-Sieg im Double Under Relay und Jan Weidner, Luisa Oppermann, Luisa Sladek und Philine Gäbel einen weiteren ersten Platz im Double Dutch Speed Relay.

Astrid Reinhardt

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