TVR/TSV Segelwochenende 2020

Unter Segeln nach Warnemünde

Dieses Jahr war Warnemünde, der „Stadthafen Berlins“, das Ziel unseres TSV/TVR Segelwochenendes vom 24.-26. Juli.
Nach BAB staubedingt später Ankunft in Burgtiefe (Fehmarn) konnten wir das gecharterte Boot „Special One“, eine 14m Yacht mit 4 Doppelkabinen und einem Schlafplatz im Salon (=das Wohnzimmer), noch am Freitagabend übernehmen. Wegen starken Windes wollte Käpt´n Eberhard zur Schonung der müden Crew nicht mehr auslaufen, dafür aber früh auslaufen. 6 Uhr war angesagt, „nur“ eine Stunde später war dann die letzte Leine los und das Schiff bei nur noch mäßigem Wind unterwegs. Alle halbe Stunde wechselte der Steuermann, so konnten alle erfahren, wie einfach (oder schwer?) es ist ca. 10 Tonnen Segelschiff auf Kurs am Wind zu halten. Das klappte erstaunlich gut. Einen Zwischenstopp machten wir in der Marina Kühlungsborn, wo für den Nachmittag noch schnell ein paar Stücke Kuchen besorgt wurden. Lecker!
Wenige Meilen vor dem Zielhafen Warnemünde gab´s noch einen Badestopp: eine griffige Leine als Schlaufe ans Heck gebunden, langsame Fahrt und „raus mit euch!“. Sieben Menschen im Schlepp: kein Problem für 55 Dieselpferde. (Foto) Bei knapp 3 kn (~5kmh) Fahrt wird´s dann schwierig: mit einer Hand am Seil festhalten, mit der anderen Hand Badehose/Bikini sichern … puuh, das machte einen langen Arm.
Erfrischt und guter Dinge vertäuten wir das Schiff in Warnemündes Yachthafen „Hohe Düne“ und mischten uns unter die Sommergäste, die bei milden Temperaturen zahlreich und unbeschwert das Riesenrad und die Hafen- und Uferpromenade bevölkerten. Für die Nacht war Regen angesagt. Der setzte auch prompt ein, als wir uns –von lauter Musik angezogen- einem Salsa-Dancefloor näherten. Nö, das musste nicht sein. Noch schnell ein Getränk am Riesenrad, dann zurück auf´s Schiff, wo eine trockene Koje wartete. „9 Uhr ablegen“, so die Ansage für den Sonntagmorgen. Es wurde (mal wieder) später … aber bei frischem Wind kein Problem, so dass wir unseren Liegeplatz in Burgtiefe rechtzeitig erreichten. Schön war´s. Alle kamen gesund – wenn auch wg. Vollsperrung der BAB sehr spät- in Göttingen an.

Eberhard Wünn

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