Rope Skipper sind wieder bei der WM dabei!

Die Rope Skipper des TV Roringen haben sich durch die Pandemie nicht aufhalten lassen.
Im letzten Jahr hatten sie sich bereits für die Deutschen Einzel- und Teammeisterschaften in Rüsselsheim im März qualifiziert, aber dann stoppte der Coronavirus alle Wettkämpfe im Wettkampfjahr 2020.
Die Rope Skipper des TV Roringen hielten sich aber fit und verloren vor allem ihr Ziel nicht aus den Augen. Die Deutschen Meisterschaften in 2021 für die Qualifikationen für die Weltmeisterschaften.
Der Pandemie geschuldet, fanden die deutschen Meisterschaften natürlich virtuell statt. Ein ungewohntes Format, aber digital ist inzwischen vieles möglich. Bis zum 30.04.2021 hatten die startberechtigten Teams und Einzelspringer der einzelnen Landesverbände per Video die erbrachten Leistungen einzusenden. Der TV Roringen hatte mit Annika Reinhardt, Enja Kubitschke und Svenja Reinhardt drei Starter in den Einzeldisziplinen am Start und im Team wurden die Drei durch Viviane Simon ergänzt. Seit dem Herbst trainierten die Vier unter strengen Abstands- und Hygieneregeln. Insgesamt mussten 18 Disziplinen gefilmt werden.
Und auf einmal standen nicht die Zuschauer oder die Kampfrichter im Fokus der Springer sondern eine 5x4cm große Sportkamera. Im Vorfeld nicht vorstellbar, aber mit jedem Kamerastart stieg die Nervosität. Wir haben unzählige Videosequenzen gefilmt, die Speicherkarten mussten so einige Male geleert werden, die selbst gesteckte Messlatte war sehr hoch gelegt. Der Perfektionismus und der selbst gesteckte Ehrgeiz hat so manche Filmaufnahmen erfordert.
Die 4 Springer starteten insgesamt mit 10 Schnelligkeits- bzw Ausdauerdisziplinen und 8 Disziplinen im Bereich Freestyle.
Am 01.05.2021 kamen per Zoom Meeting 40 Kampfrichter aus ganz Deutschland zusammen und hatten die Aufgabe, die eingereichten Leistungen der Springer zu bewerten. Es war ein anderer Wettkampftag am Bildschirm ohne Applaus, ohne Hallenatmosphäre, und es war ein langer Wettkampftag.
Nach einer Woche waren dann die Ergebnisse ausgewertet, vom technischen Komitee abgesegnet und vom Deutschen Turnerbund veröffentlicht.
Der TV Roringen hat sich zum wiederholten Male die Fahrkarte zur Weltmeisterschaft der Rope Skipper ersprungen. Die Reise geht coronabedingt leider nicht wie geplant nach Ottawa (Canada), sondern die Meisterschaften finden virtuell statt.
Trotz einer verletzungsbedingten Pause von Annika haben die Vier im Einzel und im Team ihr bisher bestes Ergebnis für den TV Roringen erzielt. Eine starke Mannschaftsleistung. Enja Kubitschke konnte bei ihrem ersten Start auf deiner deutschen Einzelmeisterschaft sich den sechsten Platz erspringen, Svenja Reinhardt erzielte die Bronzemedaille im Einzelfreestyle und die Goldmedaille bei den Triple undern. Annika Reinhardt musste verletzungsbedingt auf drei Startrechte im Einzel verzichten und sprang aber im Speed trotz Trainingspause auf Platz 4 der Rangliste.
Mit dem Team waren die vier unfassbar stark. Dreimal Gold, dreimal Silber und eine Bronzemedaille sowie ein vierter Platz standen am Ende des Wettkampfstages für die Vier fest.
Hier zeigte einmal wieder, das Teamgeist, sportliche Intelligenz, Einsatz und vor allem Freude am Sport tolle Ergebnisse erzielen kann. Nach einer kurzen Regenerationsphase wurde weiter trainiert. Hier und da die Freestyles noch einmal verbessert, die Speeds noch einmal genau betrachtet und die internationalen Regularien und Vorgaben berücksichtigt. Am 15. August ist nun Einsendeschluss für die 13 Videos. Alle Beteiligten sind sich einig: So schwer hatte man sich einen virtuellen Wettkampf nicht vorgestellt. Es fehlt das Wettkampf-Adrenalin, die Anfeuerungsrufe, die Zuschauer, die anderen Springer! Wir sind froh und glücklich über die Qualifikation und vor allem super stolz, aber ein Wettkampf in Präsenz und vor allem in Canada wäre schon schöner gewesen!

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