Seniorenausfahrt nach Goslar

„Glückauf“

Nachdem es in 2016 westwärts zum Weihnachtsmarkt und Klosterbesuch ins hessische Lippoldsberg ging, lag das Ziel der 2018er Ausfahrt nördlich von Göttingen. Im vollbesetzten  Reisebus  starteten wir dieses Mal schon am Samstagvormittag gleich nach dem Frühstück (Seniorenfrühstücken um 10 Uhr) nordwärts Richtung Goslar. Unser erstes Ziel war das Museumsbergwerk Rammelsberg, wo zum 3. Adventswochenende traditionell auch der „Untertage Weihnachtsmarkt mit Musik“ ausgerichtet wird.

Bevor wir aber das weitläufige Gelände erobern konnten, quälte uns die Reiseleitung mit einer „1-2-3“ Konzentrations- und Bewegungsübung (Motto: Wir sind Sportverein!). Unsere Eintrittskarten waren glücklicherweise vorbestellt, so gelangten wir flugs an der langen Warteschlange vorbei auf das Museumsgelände, das die Teilnehmer nach Lust und Laune einzeln oder in kleinen Gruppen  durchstreiften. Eindrucksvoll die riesigen Steinbrecher, Wasch- und Siebstationen der ehemaligen Erzaufbereitung.  Lecker Suppe gab´s, Kaffee oder Glühwein zum Aufwärmen. Allerlei Handwerkskunst war zu bestaunen und als Weihnachtsmitbringsel zu erwerben. Die abschließende Führung (mit Helm) durch den kerzengesäumten Röderstollen ließ uns  ehrfurchtsvoll erahnen, welche Mühsal und körperliche Anstrengung es bedeutete, den Stollen in den nackten Fels zu treiben.  „O du fröhliche…“ spielte das Bläserensemble im tropfenden Stollen tief unter Tage… Mit einem erleichterten „Glückauf“ verabschiedeten wir uns von den zahlreichen Helfern im Berg.

Zurück an Tageslicht wartete der Bus bereits und verbrachte uns zum Kloster Wöltingerode, der zweiten Station unserer Ausfahrt. Die Klosterstube hatte für uns 50 Plätze eingedeckt und reichlich Kuchen und Tee/Kaffee vorbereitet. Gute Stimmung und viel „weißt du noch, als wir …“ füllten die Pause, bevor es wir zur Besichtigung der Klosterbrennerei abgeholt wurden.  Wer hätte das gedacht: von der Aussaat des Korns bis zum Brennen – alles in der Hand des Klosterbetriebes. Der reine Kornbrand ergibt dann -mit Kräutern, Eigelb oder anderen Zutaten versetzt-  ein regalfüllendes Potpourri verschiedenster Schnäpse und Liköre. Das ein oder andere „Muster“ wurde dann auch in den Bus getragen und hat im winterlichen Roringen für warme Füße (rote Nasen?) gesorgt.

Eine gelungene Ausfahrt mit großer Beteiligung. Wir waren im Westen, jetzt im Norden … mal sehen, in welche Richtung uns die Ausfahrt in 2020 führt.

Randnotiz: „Wieso habe ich eine Einladung zur Seniorenausfahrt bekommen“, fragte eine TVR´lerin, „ich bin doch erst 60!“  –  Gute Frage: Wann ist man/frau denn eigentlich Senior/in?
Meine Antwort: mit 27! Da ist der Mensch kein Junior mehr, sondern …!

Eberhard Wünn

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