Abschlussbericht zur Teilnahme am Euro Contest der ERSO
in Bratislava/Slowakei

Die Rope Skipper des TV Roringen waren wieder einmal auf internationaler Ebene erfolgreich.
Am 23.11.2018 starteten Annika Reinhardt, Alicia Schulz, Kira. Hohendorf, Laura Fahrenstück, Linda Schneider, Svenja Reinhardt als aktive Springer mit Astrid Reinhardt als Coach mit dem Zug nach Bratislava/Slowakei.
Mit einem Rucksack voll mit verschiedenen Seilen im Gepäck, um für beide Wettkampftage gut gerüstet zu sein, ging das Abenteuer los. Am Nachmittag hatten wir das Ziel erreicht. In der Unterkunft eingecheckt, wurden die Formalitäten wie Musikcheck, Passkontrolle etc. erledigt und der Wettkampftag konnte kommen.
Am Morgen waren die Trainingseinheiten der einzelnen Nationen im Theater von Bratislava – eine Wettkampfkulisse der besonderen Art – angesetzt.
Erstes „Überdieschultergucken“, erste Gespräche, erste „Eindrücke“ der anderen Teams konnten gesammelt werden. Adrenalinanstieg, Pulsfrequenz erhöht, der Wettkampfstart war dann endlich um 16:00 Uhr. Die Stühle des Theaters waren alle besetzt.
Die Konkurrenz war groß, gerade die skandinavischen Länder waren in Top Form. Um 17:20 Uhr hieß es dann „Bühne frei“ für die Rope Skipper des TV Roringen. Während die Springer dreisprachig angekündigt wurden, präparierten sie die Bühne mit 15 verschiedenen Seilen und dann hieß es „Judges ready, skippers ready, set, go“ .
Vorgabe war es, die 15 Kampfrichter in den Oberrängen, in vier Minuten mit Technik, Schwierigkeitsgrad, Synchronität, Ausdauer und Musikauswahl und nicht erwarteten Varianten des Rope Skippings zu überzeugen. Zu dem musikalischen Thema „Disney“ sprangen die Skipper fast fehlerfrei durch die Choreographie. Nur kleine Fehler im Double Dutch schmälerten die bis dahin sehr gute Leistung, sodass am Ende ein guter Platz im Mittelfeld für die Rope Skipper fest stand.
Im Anschluss trafen sich alle Rope Skipper zum gemeinsamen Abendessen und es gab einen regen Erfahrungsaustausch zwischen Springern und Coaches.

Am Sonntag folgte dann Wettkampftag 2 – diesmal „konventionell“ in einer Sporthalle.

Zunächst hatten alle „Wheel-Teams“ drei Pflichtküren zu absolvieren – fehlerfrei selbstverständlich -.

Alle Teams, die diese erste Runde überstanden hatten, konnten dann in den Battles ihr Können zeigen. Jetzt ging es um Schwierigkeit, Kreativität, fließende Seilführung, Ausdruck und im Gegensatz zum Single Rope, um den sogenannten „Oh-Effekt“. Am Ende des Tages sprang Platz 4 für den TV Roringen heraus.

Mit vielen Eindrücken im Gepäck, neuen Gesichtern und Gesprächen im Kopf traten wir die Heimreise an und der Nachtzug brachte uns sicher nach Göttingen.

 

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